Der Förderverein

Die Palliativmedizin will die Patienten vor Schmerzen und unerträglichem Leid bestmöglich schützen. Die ideelle und materielle Förderung der stationären und ambulanten palliativen Versorgung in der Region Bocholt hat sich der Förderverein zum Ziel gesetzt.

Natürliche oder juristische Personen können Vereinsmitglieder werden. Ein Aufnahmebeitrag oder ein Mitgliedsbeitrag werden nicht erhoben. Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, sprechen Sie eines der Vorstandsmitglieder an. Deren Kontaktdaten finden Sie unter dem Button „Kontakt“ oder direkt hier.

Der vollständige Name des Vereins lautet „Förderverein Palliativstation im St. Agnes-Hospital Bocholt des Klinikums Westmünsterland e.V“. Dieser Name ist Programm. Wie die Palliativstation in das Klinikum eingebettet ist und wie sie sich darstellt, sehen Sie hier.

Der Verein wurde im Sommer 2021 gegründet, als Nachfolge des Vereins „Palliativ- und Hospiz-Netz Bocholt e.V.". Dieser Verein hatte in den elf Jahren seines Bestehens großartige Aufbauleistung vollbracht und damit seine Vereinsziele erreicht. Durch den anstehenden Neubau eines Hospizes auf dem Grundstück der ehemaligen Herz-Jesu-Kirche in Bocholt erschien es allen Beteiligten sinnvoll, die Bereiche Palliativmedizin und Hospiz nunmehr in zwei getrennten Fördervereinen zu führen.

Übrigens: juristisch ist der lange Name des Vereins notwendig – praktisch ist er natürlich nicht. Intern sprechen wir deshalb gerne so, wie die Ärzte, Fachkräfte, Patienten und Besucher liebevoll über „ihre“ Station sprechen: Sie sagen, kurz und knapp: „Die Palli“. Wir sagen also gerne „Der Palli-Förderverein“.




Spende

Ihre Spende wird eingesetzt für die ideelle und materielle Förderung der stationären und ambulanten palliativen Versorgung in der Region Bocholt.

In der Satzung des Vereins können Sie unter § 2 Abs. 2 nachlesen, was das im Einzelnen sein kann. Hier der Link zur Vereinssatzung.

Das Finanzamt Borken hat uns als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftsteuer befreit und die Erlaubnis erteilt, Spendenbescheinigungen auszustellen. Hier der Link zum aktuellen Bescheid des Finanzamtes.

Eine Spendenbescheinigung verlangt das Finanzamt erst ab einer Spende von 300 € aufwärts. Bis zu diesem Betrag reicht für die Steuererklärung ein einfacher Nachweis, zum Beispiel eine Kopie vom Kontoauszug. Bei Spenden über 300 € versenden wir automatisch eine Spendenbescheinigung mit der Post, normalerweise innerhalb einer Woche. Bitte vergessen Sie nicht, mit der Überweisung Ihre Adresse anzugeben.

Es kommt vor, dass jemand aus besonderem Anlass zu einer Spende aufruft. Solch ein Anlass kann ein besonderer Geburtstag, ein Jubiläum oder auch die Erfahrung mit einer guten palliativen Betreuung sein. Der Aufruf erfolgt dann in der Regel mit einem Hinweis, unter Angabe eines Stichwortes an den Förderverein zu spenden. In solchen Fällen besteht der verständliche Wunsch der Initiatoren, anschließend eine Liste der Spender und der Spendenbeträge von uns zu bekommen. Das ist leider nicht möglich: der Datenschutz verbietet das. Einzelheiten können in diesem Fachaufsatz nachgelesen werden.

Was wir mitteilen dürfen (und selbstverständlich auch gerne machen) ist die Nennung des unter dem Stichwort eingegangenen Gesamtbetrages und die Anzahl der Einzelspenden.

Wir sind sehr dankbar über jede Spende. Wofür das Geld verwendet wird, lesen Sie hier.

Spendenkonto

IBAN-Nr.

DE86 4286 0003 0608 8023 00

Empfänger

Förderverein Palliativ

Kreditinstitut

Volksbank Bocholt eG

BIC

GENODEM1BOH

Spendenaktionen

5-Kilometer-Silvesterlauf

Eine schöne Spendenaktion für unseren Förderverein fand am letzten Tag des Jahres 2021 statt: Schatzmeisterin Kirsten Bußmann und sechs Freunde stellten sich einer sportlichen Herausforderung: ein 5-Kilometer-Silvesterlauf. In Bocholt hat der Lauf mittlerweile Tradition, er wird vom Bocholter-Wassersportverein organisiert.

Wegen Corona verzichteten Kirsten und ihre Lauffreunde schweren Herzens dort auf den geplanten Start – stattdessen führte die Strecke durch die Biemenhorster-Heimat der bunt gemischten Truppe. Einheitliche Laufshirts wurden beschafft, mit denen für die Palli-Station geworben wurde.

Mit Verwandten und Freunden der Sportler wurden vorher Spenden ausgehandelt. Das motivierte ungemein, hinzu kamen die fröhlichen und lautstarken Anfeuerungen vieler Freunde, Nachbarn und Bekannte entlang der Strecke.

Die Truppe schaffte in geschlossener Formation die 5,2 km lange Strecke und feierte anschließend gebührend – wenn auch mit coronabedingtem Abstand. 650 EURO konnte der Förderverein an Spenden entgegennehmen und der Vorstand bedankt sich hiermit ganz herzlich für diese tolle Idee und den Einsatz aller Läufer und Sponsoren.

Projekte

Verwirklicht

Patienten und Angehörige freuen sich über liebevoll selbst gebastelte Kerzen. Sie werden vom Pflegepersonal beschafft und überreicht.


Es kommt vor, dass Angehörige viele Stunden bei den Patienten verbringen möchten und manchmal zwischendurch auch ein Nickerchen machen möchten. Dazu eignen sich unsere großen Sessel, die in eine Liegeposition verstellt werden können.


Untersuchungen mit Ultraschallgeräten sind sehr häufig sinnvoll. Natürlich verfügt die Klinik über hervorragende Geräte. Aber für deren Nutzung müssen die Patienten die „Palli“ verlassen und zum Wartebereich der Untersuchung-Abteilungen verbracht werden. Das ist häufig eine Strapaze. Deshalb haben wir zwei tragbare Sonografie Geräte bestellt. Ein kleineres Gerät für die ambulante palliative Versorgung und ein zweites für die „Palli“-Station.


Die Terrasse vor der „Palli“-Station ist bei schönem Wetter ein beliebter Aufenthaltsort. Ohne eine Beschattung geht es aber nicht. Eine große freistehende Markise wird in kürze montiert. Technisch war das nicht ganz einfach, weil der Brandschutz des Gebäudes und die Feuerwehrumfahrt zu berücksichtigen ist. Aber die technische Leitung des St. Agnes Hospitals hat auch dafür eine Lösung gefunden.


Der Förderverein spendet zwei tragbare Ultraschallgeräte im Wert von 20.000 Euro für das bocholter Krankenhaus.
BBV-Artikel vom 30.06.2022

BBV-Artikel vom 30.06.2022

Geplant

Verbesserung der Gartengestaltung und -pflege im Stationsgarten für ein ansprechendes Ambiente.


Anschaffung neuer Gartenmöbel (vor allem auch solcher, die in eine Liegeposition verstellbar sind) sowie eine Unterbringungsmöglichkeit für Auflagen.


Erneuerung/Ergänzung der Möblierung und Ausstattung des „Wohnzimmers“ der „Palli“.


Unterstützung spezieller Fortbildungen.


Ersatz der Fernsehgeräte – u.a. sollen digitale Fotos abspielbar sein.



Kontakt

Förderverein Palliativ

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen der Vorstand gerne zur Verfügung:

Manfred Rickert
Vorsitzender

E-Mail: manfred.rickert@buero-sandscheper.de
Telefon: 0171-1737027

Bernd Kleine-Rüschkamp
2. Vorsitzender

E-Mail: bernd.kleine-rueschkamp@web.de
Telefon: 0151-25210913

Kirsten Bußmann
Schatzmeisterin

E-Mail: kirsten.bussmann@buero-sandscheper.de
Telefon: 0170-8928428


Kontakt

Von Links: Dr. Ludger Wiemer, Chefarzt Gastroenterologie, Onkologie und Palliativmedizin | Manfred Rickert (1. Vorsitzender) | Kirsten Bußmann (Schatzmeisterin) | Bernd Kleine-Rüschkamp (2. Vorsitzender) | Dr. Benedikt Matenaer, Schmerztherapie und Palliativmedizin im MVZ-Bocholt